Her mit dem Zauberstab! - Nina Geiger

.


Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir von dem Klappentext mehr versprochen habe.

Sibylle Bär oder auch Billie wie sie von ihren Freunden genannt wird kann zaubern, allerdings macht es für die Geschichte keinen Unterschied, ob sie nun zaubern kann oder nicht. Sie und ihr Mann leben getrennt und der gemeinsame Sohn Moritz lebt bei seinem Vater Josh, wobei Josh Billie gern wieder zurückerobern würde. Als Billies beste Freundin Silva ihr eines Abends mal richtig die Meinung über ihre Unentschlossenheit sagt, fängt Billie an endlich das zu tun, wovon sie schon lange träumt - sie möchte Karriere als Songtexterin und Sängerin machen. Gemeinsam mit einer Bekannten aus dem "Lady's Toys"-Shop in dem Billie einen Nebenjob angenommen hat findet sie schließlich sogar eine Agentin und bekommt ihre Chance.

Billies Freundin Silva hingegen langweilt sich in der Ehe mit Antoine und fängt eine Affäre mit Fabian an. Als ihre beiden Töchter Zoe und Mimi dahinter kommen versuchen sie irgendwie etwas dagegen zu tun, wobei überhaupt nicht klar wird, was sie tatsächlich vorhaben.

Zwischendurch und irgendwie nebenbei bekommt man dann auch noch ein bisschen was von Zoes erster Liebe Tiger mit und wenn man schon fast vergessen hat, dass Billie zaubern kann, versucht sie mal wieder ein Abendessen auf den Tisch zu zaubern, was wie immer nicht funktioniert.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass viel zu viele kleine Geschichten auf einmal erzählt werden, dass keine so richtig ausgeschmückt wird. Es ist mehr eine Suppe von zu vielen Dingen. Und auch das Ende kommt ganz plötzlich knall auf Fall.

Eigentlich ist es sehr schade, denn die Autorin hat einen sehr schönen, gut zu lesenden Schreibstil, der eigentlich Lust auf mehr macht. Deshalb bekommt sie auch noch 3 Elefanten von mir.


Bewertung:


26.2.07 21:24

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen